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Markt & Trends

Verkaufen oder warten? der richtige Zeitpunkt im Bergischen Land

Der Preisindex im Bergischen Städtedreieck hat 2022 seinen Höchststand erreicht, Anfang 2024 seinen Tiefpunkt — und steht seitdem in Wuppertal, Solingen und Remscheid an drei verschiedenen Punkten.

Dieser Ratgeber zeigt, wo Ihre Stadt im Zyklus steht, warum ein steigender Umsatz und ein steigender Preis zwei verschiedene Dinge sind — und welche vier Fristen den Zeitpunkt meist stärker bestimmen als der Markt.

Veröffentlicht am 02.09.2026 Aktualisiert am 02.09.2026 Von Sascha Oertel 11 min
Kurz eingeordnet

Zum Stichtag 01.01.2026 liegt der Preisindex für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser in Wuppertal praktisch wieder auf dem Niveau von Anfang 2022, in Solingen rund 9 Prozent und in Remscheid rund 8 Prozent darunter. Gleichzeitig ist der Geldumsatz in Solingen um 26 Prozent gestiegen, in Remscheid leicht gesunken. Für die Zeitpunktfrage heißt das: Es gibt keinen Zeitpunkt für „das Bergische" — und in den meisten Fällen entscheidet ohnehin eine persönliche Frist, nicht der Markt.

Worum es hier geht

Die Frage ist nicht ob, sondern wann

Zwei Fragen werden im Erstgespräch fast immer vermischt. Die erste lautet: Soll ich überhaupt verkaufen? Die zweite: Und wenn ja, jetzt oder später?

Diese Seite beantwortet nur die zweite. Wenn Sie noch bei der ersten stehen, ist der Ratgeber verkaufen oder vermieten der richtige Einstieg.

Zur Timing-Frage gibt es zwei ehrliche Antworten, und beide sind unbequem. Erstens: Der Markt im Bergischen Städtedreieck läuft nicht synchron — Wuppertal, Solingen und Remscheid stehen 2026 an drei verschiedenen Punkten desselben Zyklus. Zweitens: In den meisten Fällen entscheidet nicht der Markt über den richtigen Zeitpunkt, sondern eine Frist im eigenen Leben.

Standortbestimmung

Wo der Markt im Bergischen gerade steht

Alle Angaben zum Stichtag 01.01.2026, aus den Grundstücksmarktberichten der drei Gutachterausschüsse:

Preisindex freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser, Stand 01.01.2026

Basis 2010 = 100, Wuppertal für die Altersklasse 5 bis 15 Jahre

Solingen 217,6

Wuppertal 180,7 · Remscheid 161,9

Abstand zum Höchststand von Anfang 2022

Wuppertal ist praktisch zurück auf dem Niveau vor der Korrektur

Wuppertal −0,2 bis −3,3 %

Solingen −8,9 % · Remscheid −8,4 %

Erholung seit dem Tief Anfang 2024

drei Nachbarstädte, drei Geschwindigkeiten

Solingen +7,9 %

Wuppertal +5,1 % · Remscheid +1,0 %

Geldumsatz 2025 gegenüber Vorjahr

Umsatz misst Bewegung im Markt, nicht das Preisniveau

Solingen +26 %

Wuppertal +13 % · Remscheid −2,7 %

Zwangsversteigerungen 2025

in Wuppertal 0,4 % aller Transaktionen; im Höchstjahr 2012 waren es 295

Wuppertal 14

Solingen 10 · Remscheid 8

Quellen: Grundstücksmarktberichte 2026 der Gutachterausschüsse Wuppertal, Solingen und Remscheid, Berichtsjahr 2025. Jede Stadt führt eine eigene Indexreihe mit eigenem Normobjekt; die Indexstände sind untereinander nicht als Preisniveau vergleichbar, wohl aber in ihrer Entwicklung.

Der Zyklus

Höchststand 2022, Tief 2024 — und heute?

Die drei Städte haben denselben Verlauf genommen: Höchststand Anfang 2022, danach eine Korrektur mit dem Zinsanstieg, Tiefpunkt Anfang 2024. Seitdem geht es wieder aufwärts. Nur eben unterschiedlich weit.

Wuppertal ist der Sonderfall. Der Preisindex für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt zum 01.01.2026 je nach Altersklasse nur noch 0,2 bis 3,3 Prozent unter dem Wert von Anfang 2022. Bei Häusern der Baujahrsklasse 5 bis 15 Jahre sind es 180,7 gegenüber 181,0 — das ist innerhalb der Rundung. Wer in Wuppertal darauf wartet, dass die Preise „wieder auf das Niveau von 2022 steigen", wartet auf etwas, das bereits eingetreten ist.

Solingen hat die tiefste Korrektur hinter sich und die stärkste Erholung: von 238,8 zum 01.01.2022 auf 201,6 zum 01.01.2024 und zurück auf 217,6. Das sind +7,9 Prozent seit dem Tief — und trotzdem noch 8,9 Prozent unter dem Höchststand.

Remscheid steht. Der Index ist von 160,3 (Anfang 2024) auf 161,9 gestiegen, also um ein Prozent in zwei Jahren. Der Geldumsatz ist 2025 sogar leicht gesunken. Wer hier auf eine Erholungswelle wartet, wartet derzeit auf ein Signal, das die Daten nicht senden.

Was diese Zahlen nicht sagen: was Ihre Immobilie kostet. Indexstände sind Richtungsangaben, keine Preise. Das Preisniveau steht in den Marktberichten für Wuppertal, Solingen und Remscheid.

Wie die drei Kurven seit 2021 gelaufen sind — und wie weit sie inzwischen auseinanderliegen — zeigt die folgende Übersicht.

Ein häufiger Denkfehler

Warum Solingen boomt und der Index trotzdem unter Peak liegt

Solingen hatte 2025 ein starkes Jahr: 1.196 Kaufverträge, plus 10 Prozent, und ein Geldumsatz von 423,5 Millionen Euro — plus 26 Prozent. Das klingt nach einem Verkäufermarkt.

Gleichzeitig liegt der Preisindex dort noch fast neun Prozent unter dem Höchststand. Beides stimmt. Es misst nur Verschiedenes.

Umsatz misst Bewegung. Viele Verträge und ein hoher Geldumsatz bedeuten: Es wird wieder gekauft, Finanzierungen kommen durch, Käufer sind entscheidungsfähig. Das ist für einen Verkauf oft wichtiger als der letzte Prozentpunkt beim Preis — denn eine Immobilie, die niemand finanzieren kann, hat auch keinen hohen Wert.

Der Index misst Preisniveau. Er kann steigen, während der Umsatz fällt, und umgekehrt. Genau das passiert derzeit in Remscheid: Der Index steht still, der Umsatz sinkt leicht — hier ist beides gedämpft.

Für die Zeitpunktfrage heißt das: Ein liquider Markt bei leicht gedrücktem Preis ist meist der bessere Verkaufszeitpunkt als ein hoher Preis ohne Käufer. Wer 2022 den Höchststand verpasst hat, sollte nicht auf dessen Wiederkehr warten, sondern prüfen, ob heute genug Nachfrage da ist. In Solingen kommen 30 Prozent der Käufer von außerhalb, knapp zwei Drittel davon aus dem Kölner und Düsseldorfer Raum. Das ist Nachfrage, die es 2022 in dieser Form nicht gab.

Die unbequeme Wahrheit

Der Markt ist selten der Grund

In der Praxis entscheidet der Markt den Zeitpunkt selten allein. Er setzt den Rahmen, aber den Ausschlag geben fast immer Fristen und Umstände im eigenen Leben: eine ablaufende Spekulationsfrist, ein Erbfall, eine Trennung, ein Pflegefall, ein Auszug, eine anstehende Sanierung.

Ein Beispiel aus dem Rechnen: Bei einem Objekt für 400.000 Euro sind drei Prozent Preisunterschied 12.000 Euro. Eine verpasste Spekulationsfrist kann ein Vielfaches davon kosten. Und ein Jahr Leerstand kostet Miete plus laufende Kosten — im Bergischen schnell ein fünfstelliger Betrag, wie der Ratgeber zum Leerstand im Bergischen Land vorrechnet.

Wer auf den perfekten Markt wartet, zahlt die Wartezeit meistens selbst.

Ihre eigenen Fristen

Spekulationsfrist, Eigennutzung, Sanierungsstau

Vier Termine bewegen den Zeitpunkt stärker als jede Marktprognose.

1. Die Spekulationsfrist (§ 23 EStG). Wird eine vermietete oder leerstehende Immobilie innerhalb von zehn Jahren nach dem Kauf wieder verkauft, ist der Gewinn grundsätzlich steuerpflichtig. Maßgeblich sind die Daten der notariellen Kaufverträge, nicht die Übergabe. Wer nur wenige Monate vor Ablauf steht, hat oft den mit Abstand teuersten Grund zu warten.

2. Die Ausnahme bei Eigennutzung. Wurde die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren selbst bewohnt, greift die Spekulationsfrist in der Regel nicht. Das kann bedeuten, dass ein Verkauf früher steuerfrei möglich ist, als Eigentümer annehmen — und es kann bedeuten, dass ein späterer Verkauf nach längerer Vermietung teurer wird.

3. Der Sanierungsstau. Anders als Preise wartet Bausubstanz nicht. Ein Dach, das heute noch als „in die Jahre gekommen" durchgeht, ist in drei Jahren ein Abschlagsgrund. Der Ratgeber altes Haus verkaufen geht darauf im Detail ein.

4. Regulatorische Stichtage. Energetische Anforderungen und Nachweispflichten verschieben sich weiter. Was heute gilt und was sich mit dem geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz ändern soll, steht im Ratgeber zum Gebäudeenergiegesetz. Kurzfassung für die Zeitpunktfrage: Fristen, die näher rücken, wirken auf Käufer preismindernd, nicht preissteigernd.

Der Unterschied zum Markt ist dabei kein gradueller, sondern ein grundsätzlicher: Der Markt bewegt sich über Jahre um wenige Prozentpunkte. Eine Frist schaltet von einem Tag auf den anderen um. Die folgende Gegenüberstellung zeigt beides auf derselben Zeitachse.

Steuerliche Fragen gehören in die Hand eines Steuerberaters. Wir stellen die Frist in den Zeitplan, wir beurteilen sie nicht.

Wann jetzt spricht und wann warten

Eher jetzt

→ Eine Frist läuft ab (Spekulationsfrist, Eigennutzung, Erbauseinandersetzung)
→ Die Immobilie steht leer oder wird bald leer stehen
→ Größere Instandhaltung steht an, die Sie nicht mehr tragen wollen
→ Der Markt ist liquide: Käufer bekommen Finanzierungen durch
→ Die Unterlagen sind vollständig oder schnell beschaffbar

Eher warten

→ Die Spekulationsfrist endet in überschaubarer Zeit
→ Eine begonnene Sanierung lässt sich sinnvoll abschließen
→ Ein Mietverhältnis endet absehbar und das Objekt wird frei
→ Baurecht oder Erschließung sind in Klärung
→ Es fehlt schlicht die Entscheidung — dann ist Warten ehrlicher als ein halbherziger Verkauf

Wie wir den Zeitpunkt im Gespräch bestimmen

1

Fristen zuerst

Bevor wir über den Markt reden, klären wir Ihre Termine: Kaufdatum, Nutzung der letzten drei Jahre, Mietverhältnisse, laufende Verfahren. Wenn hier eine Frist auftaucht, ist die Marktfrage meistens schon beantwortet.

2

Objekt vor Ort ansehen

Zustand und Sanierungsstau bestimmen, ob Zeit für Sie oder gegen Sie arbeitet. Ein Haus mit intakter Substanz kann warten, eines mit anstehender Dach- oder Heizungserneuerung selten.

3

Markt einordnen, nicht prognostizieren

Wir zeigen Ihnen, wo Ihre Stadt im Zyklus steht — mit den Indexreihen des Gutachterausschusses, nicht mit einer Prognose. Wer Ihnen sagt, was der Markt in zwei Jahren macht, rät.

4

Wert zum Stichtag ermitteln

Eine Wertermittlung bezieht sich immer auf einen Stichtag und trägt erfahrungsgemäß zwei bis sechs Monate. Wie sie entsteht, steht im Ratgeber zur Immobilienbewertung und ihren Verfahren.

5

Vorlauf einplanen

Zwischen Entscheidung und Notartermin liegen in der Regel mehrere Monate — Unterlagen, Vermarktung, Finanzierungszusage des Käufers, Beurkundungstermin. Welche Papiere Sie brauchen, steht in der Checkliste Verkaufsunterlagen. Wer zum Jahresende fertig sein will, fängt nicht im Herbst an.

Signale, dass es später wird als nötig

Fünf Beobachtungen aus Erstgesprächen, die dafür sprechen, dass der Zeitpunkt näher ist als gedacht:

  • Sie schieben seit über einem Jahr. Die häufigste Ursache ist nicht der Markt, sondern eine offene Entscheidung im Hintergrund.
  • Sie rechnen mit dem Preis von 2022. In Wuppertal ist der praktisch wieder da, in Solingen und Remscheid nicht — und niemand weiß, wann.
  • Die Immobilie steht leer. Jeder Monat kostet, ohne dass etwas besser wird.
  • Ein Handwerkerangebot liegt seit Monaten unbearbeitet herum. Der Sanierungsstau wächst weiter, auch wenn der Ordner geschlossen bleibt.
  • Eine Frist ist Ihnen nicht bekannt. Wer sein Kaufdatum nicht parat hat, kennt seine Spekulationsfrist nicht — und das ist der teuerste blinde Fleck.

Warum ich keine Prognose abgebe

Ich werde diese Frage seit 2018 in fast jedem Erstgespräch gestellt, und ich beantworte sie bewusst nicht mit einer Prognose. Ich weiß nicht, was der Markt 2028 macht. Niemand weiß das.

Was ich stattdessen mache: Ich lege Ihre Fristen und den Zustand Ihrer Immobilie neben die Indexreihe Ihrer Stadt. In den meisten Gesprächen ergibt sich der Zeitpunkt daraus von selbst — und er ist überraschend oft früher als gedacht, weil eine Frist läuft, von der niemand gesprochen hat.

Und wenn die Rechnung ergibt, dass Warten das Richtige ist, sage ich Ihnen das. Ein Verkauf, der ein Jahr zu früh kommt, ist für mich kein guter Auftrag.

Sascha Oertel
Geschäftsführer, Oertel Immobilien GmbH
Wenn Sie Klarheit wollen

Ihr Zeitfenster, nicht unseres

Wir sehen uns die Immobilie an, ordnen sie mit den Daten des Gutachterausschusses ein und legen Ihre Fristen daneben. Am Ende steht kein Verkaufsdruck, sondern ein Zeitfenster — auch wenn es in zwei Jahren liegt.

Schriftlich, kostenfrei und ohne Auftragspflicht.

Häufige Fragen

Fragen zum richtigen Zeitpunkt für den Verkauf

Was Eigentümer uns zur Zeitpunktfrage am häufigsten stellen:

Ist jetzt ein guter Zeitpunkt, im Bergischen Land zu verkaufen?

Das hängt von der Stadt ab. Der Preisindex für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser liegt in Wuppertal zum 01.01.2026 nur noch 0,2 bis 3,3 Prozent unter dem Höchststand von Anfang 2022, in Solingen 8,9 Prozent darunter, in Remscheid 8,4 Prozent. Gleichzeitig ist der Markt in Solingen und Wuppertal deutlich liquider geworden, in Remscheid nicht. Für Wuppertal spricht der Preis, für Solingen die Nachfrage, für Remscheid vor allem Ihre persönliche Situation.

Soll ich warten, bis die Preise wieder auf dem Niveau von 2022 sind?

In Wuppertal wäre das Warten weitgehend vergeblich, weil das Niveau von Anfang 2022 praktisch wieder erreicht ist. In Solingen und Remscheid fehlen noch rund neun beziehungsweise acht Prozent — mit offenem Ausgang. Solingen hat sich seit dem Tief 2024 um 7,9 Prozent erholt, Remscheid um ein Prozent. Wer wartet, sollte die Wartekosten dagegenrechnen: Leerstand, Instandhaltung, wachsender Sanierungsstau und gegebenenfalls eine laufende Finanzierung.

Gibt es eine beste Jahreszeit für den Verkauf?

Die Jahreszeit ist der schwächste aller Zeitpunktfaktoren und wird regelmäßig überschätzt. Deutlich stärker wirken der Zustand der Unterlagen, die Finanzierungsfähigkeit der Käufer und Ihre eigenen Fristen. Relevanter als der Monat des Starts ist der Vorlauf: Zwischen Entscheidung und Beurkundung liegen in der Regel mehrere Monate.

Was ist die Spekulationsfrist und wann greift sie nicht?

Nach § 23 EStG ist der Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie grundsätzlich steuerpflichtig, wenn zwischen Anschaffung und Veräußerung weniger als zehn Jahre liegen. Maßgeblich sind die Daten der notariellen Verträge. Sie greift in der Regel nicht, wenn die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden vorangegangenen Kalenderjahren selbst bewohnt wurde. Bei geerbten Objekten zählt das Anschaffungsdatum des Erblassers. Die Beurteilung im Einzelfall gehört zum Steuerberater.

Wie lange dauert ein Hausverkauf?

Rechnen Sie mit mehreren Monaten von der Entscheidung bis zum Notartermin: Unterlagen beschaffen, Wertermittlung, Aufbereitung und Vermarktung, Besichtigungen, Finanzierungszusage des Käufers, Beurkundungstermin. Die Beschaffung von Unterlagen ist dabei der am häufigsten unterschätzte Posten — Grundbuchauszug, Flächenberechnung und Energieausweis brauchen Vorlauf, und ohne sie startet keine seriöse Vermarktung.

Wann sinken die Immobilienpreise wieder?

Die Korrektur von 2022 bis 2024 wurde im Wesentlichen vom Zinsanstieg ausgelöst: Steigende Finanzierungszinsen senken das Budget der Käufer, und damit die Preise. Sinkende Zinsen wirken umgekehrt. Wann sich das erneut dreht, lässt sich nicht seriös vorhersagen — auch nicht von uns. Was sich beobachten lässt, ist die Richtung: Alle drei Städte im Bergischen Städtedreieck haben Anfang 2024 ihren Tiefpunkt erreicht und liegen seitdem wieder höher.

Was, wenn ich den Zeitpunkt gar nicht wählen kann?

Dann gilt eine andere Logik. Bei Trennung, Pflegefall, Erbengemeinschaft oder finanziellem Druck ist der Zeitpunkt vorgegeben, und die Aufgabe verschiebt sich vom Timing zur Vorbereitung: vollständige Unterlagen, realistische Preisfindung, geordnete Vermarktung. Für Fälle mit echtem Zeitdruck gibt es einen eigenen Weg, den wir unter strukturierter Notverkauf beschreiben.

Quellen und Datenstand

Alle Indexstände und Umsatzzahlen stammen aus den Grundstücksmarktberichten der drei Gutachterausschüsse, jeweils Berichtsjahr 2025 und Stichtag 01.01.2026. Stand der Angaben: 2. September 2026. Steuerliche Aussagen sind allgemeiner Natur und ersetzen keine Beratung.

Grundstücksmarktbericht 2026 für die Stadt Wuppertal

Indexreihe freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser nach Altersklassen, Umsatz- und Zwangsversteigerungszahlen 2025.

02.09.2026

Grundstücksmarktbericht 2026 für die Klingenstadt Solingen

Indexreihe freistehende Häuser, Kaufvertrags- und Geldumsatzentwicklung, Herkunft der Käufer.

02.09.2026

Grundstücksmarktbericht 2026 für die Stadt Remscheid

Indexreihe für bebaute Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus, Umsatzentwicklung 2025.

02.09.2026

§ 23 EStG – Private Veräußerungsgeschäfte

Private Veräußerungsgeschäfte, Zehnjahresfrist und die Ausnahme bei Nutzung zu eigenen Wohnzwecken.

02.09.2026

BORIS.NRW – Bodenrichtwertinformationssystem

Kostenfreier Abruf sämtlicher Grundstücksmarktberichte und Bodenrichtwerte für Nordrhein-Westfalen.

02.09.2026

Was als Nächstes ansteht